Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung
Bei technischen Installationen auf dem Flachdach sollte die Dachhaut möglichst unversehrt bleiben. Deshalb setzt Walraven auf das Prinzip „Aufständerung Flachdach ohne Dachdurchdringung“ und bietet modulare Montagelösungen, die technische Anlagen sicher tragen und gleichzeitig die Dachabdichtung schützen.
Dabei spielt neben der Befestigung auch die Lastverteilung eine wichtige Rolle. Denn zu hohe Punktlasten können die Dachhaut und die darunterliegende Dämmung langfristig belasten. Deshalb verteilen geeignete Montagefüße die auftretenden Lasten auf eine größere Fläche und reduzieren zugleich das Eigengewicht der Konstruktion.
So entsteht eine flexible und dachschonende Lösung für Geräte, Leitungen und weitere technische Installationen auf dem Flachdach.

Dachhaut bei der Aufständerung dauerhaft schützen
Durchdringungen, Bohrungen oder scharfe Kanten können die wasserführende Dachhaut beschädigen. Dadurch kann Feuchtigkeit in den Dachaufbau gelangen und langfristig kostspielige Folgeschäden verursachen.
Deshalb sollte eine Aufständerung auf dem Flachdach möglichst ohne Dachdurchdringung auskommen. Gleichzeitig müssen auftretende Lasten so verteilt werden, dass einzelne Bereiche der Dachfläche nicht übermäßig belastet werden.
Eine geeignete Unterkonstruktion schützt somit nicht nur die Dachabdichtung, sondern trägt auch dazu bei, die Lebensdauer des gesamten Dachaufbaus zu erhalten.
Flachdachkonstruktionen und ihre Besonderheiten
Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten verfügen häufig über ein sogenanntes Warmdach. Bei diesem Dachaufbau befindet sich die Dämmschicht oberhalb der tragenden Konstruktion. Dabei schützt die Dachhaut die darunterliegende Dämmung vor Feuchtigkeit.
Gerade deshalb ist eine intakte Dachabdichtung besonders wichtig. Denn Beschädigungen an der äußeren Schicht können dazu führen, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Gleichzeitig kann eine zu hohe punktuelle Belastung die Dämmung zusammendrücken und dadurch den Dachaufbau beeinträchtigen.
Bei einer Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung spielen deshalb sowohl eine möglichst gleichmäßige Lastverteilung als auch der Schutz der Dachhaut eine wichtige Rolle. So lässt sich die technische Installation aufstellen, ohne die empfindlichen Schichten des Dachaufbaus unnötig zu belasten.
Aufständerung auf dem Flachdach richtig auslegen
Neben dem Dachaufbau spielen auch die örtlichen Witterungsbedingungen eine wichtige Rolle. Deshalb müssen bei der Auslegung unter anderem Wind- und Schneelasten berücksichtigt werden.
Vor allem Wind kann erhebliche Sogkräfte auf Anlagen und Unterkonstruktionen ausüben. Gleichzeitig erhöht Schnee die auf das Dach wirkenden Lasten. Die Montagelösung muss daher auf die jeweiligen Bedingungen des Standorts abgestimmt werden.
Auch die Abstände der Auflager hängen von der jeweiligen Installation ab. Dabei spielen vor allem Gewicht, Abmessungen und Aufbau eine wichtige Rolle. Deshalb sollte die Planung diese Faktoren projektspezifisch berücksichtigen.
Darüber hinaus beeinflussen Feuchtigkeit, Luftverhältnisse und weitere Umwelteinflüsse die Wahl des Korrosionsschutzes. Für Anwendungen im Außenbereich bietet beispielsweise Walraven BIS UltraProtect® 1000 einen hohen Schutz für metallische Komponenten.

Technische Anlagen flexibel auf dem Flachdach aufständern
Geräte, Rohrleitungen, Kabeltrassen und andere technische Installationen benötigen bei der Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung eine sichere Unterkonstruktion. Gleichzeitig steht für die Montage häufig nur begrenzter Platz zur Verfügung.
Modulare Montagesysteme bieten hier eine flexible Alternative zu klassischen Stahlkonstruktionen. Denn sie lassen sich ohne Schweißarbeiten aufbauen und erfordern keine direkte Befestigung am Baukörper.
Zudem können Konstruktionen bei geänderten Anforderungen leichter angepasst oder erweitert werden. Dadurch eignen sie sich sowohl für kleinere Installationen als auch für umfangreiche technische Anlagen.

Aufständerung auf dem Flachdach für unterschiedliche Anwendungen
Je nach technischer Installation unterscheiden sich die Anforderungen an Aufbau, Lastverteilung und Einbausituation. Deshalb bietet Walraven verschiedene Lösungen für die Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung.
Unter anderem lassen sich folgende Anwendungen realisieren:
- Klimasplitgeräte und Wärmepumpen
- RLT-Anlagen und Rückkühler
- Rohrleitungen und Rohrtrassen
- Lüftungsleitungen
- Kabeltrassen
- Wartungsplattformen
- Laufwege und Übergänge
- Solaranlagen
Dadurch lässt sich die Montagelösung gezielt an die jeweilige Anwendung anpassen. Gleichzeitig bleibt das System flexibel, wenn unterschiedliche Anforderungen auf dem Flachdach berücksichtigt werden müssen.
Vorteile einer Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung
- Schutz der Dachhaut und Dachabdichtung
- Optimierte Verteilung auftretender Lasten
- Geringes Eigengewicht der Konstruktion
- Flexible und modulare Bauweise
- Anpassung und Erweiterung bei geänderten Anforderungen
- Berücksichtigung örtlicher Wind- und Schneelasten
- Korrosionsgeschützte Komponenten für den Außenbereich
- Technische Unterstützung bei Planung und Auslegung

Technische Unterstützung für Ihr Flachdachprojekt
Nicht jede Lösung für die Aufständerung auf dem Flachdach ohne Dachdurchdringung lässt sich mit einer Standardkonstruktion realisieren. Deshalb unterstützen unsere Anwendungstechniker bei der Planung und technischen Auslegung Ihres Projekts.
Dabei berücksichtigen sie sowohl die Anforderungen der jeweiligen Anlage als auch den Dachaufbau und die Bedingungen vor Ort. Zudem können Wind- und Schneelasten sowie projektspezifische Anforderungen in die Planung einfließen.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine passende Montagelösung. Bei Bedarf unterstützen wir darüber hinaus mit technischen Auslegungen und CAD-Zeichnungen sowie bei der Umsetzung auf der Baustelle.
So erhalten Sie eine Lösung, die gezielt auf Ihr Projekt abgestimmt ist.