219 Solarmodule über bestehender Gebäudetechnik installiert

Großflächige Solaranlage mit 219 Modulen auf dem Dach des Kymos-Labors in Sant Cugat.

Auf dem 1.585 m² großen Flachdach des Kymos-Labors in Sant Cugat sollten insgesamt 219 Solarmodule installiert werden. Gleichzeitig musste die bereits vorhandene Gebäudetechnik auf dem Dach vollständig in Betrieb und zugänglich bleiben.

Walraven plante dafür eine passgenaue Unterkonstruktion, die den verfügbaren Platz optimal nutzt. So konnten die Solarmodule über den bestehenden Anlagen installiert werden, ohne in die vorhandene Dachtechnik einzugreifen oder deren Betrieb zu beeinträchtigen.

Installation von Solarmodulen auf einem bereits belegten Flachdach

Das Flachdach war bereits mit Klimageräten und Lüftungsanlagen belegt. Dennoch sollten dort zusätzlich 219 Solarmodule installiert werden. Deshalb war eine Lösung gefragt, die den vorhandenen Platz optimal nutzt und zugleich die bestehende Gebäudetechnik vollständig berücksichtigt.

Dabei musste die Unterkonstruktion mehrere Anforderungen erfüllen:

  • die 219 Solarmodule über der bestehenden Gebäudetechnik aufnehmen
  • eine Montage ohne Durchdringung der Dachhaut ermöglichen
  • die verfügbare Dachfläche möglichst effizient nutzen
  • den uneingeschränkten Betrieb der vorhandenen Anlagen während der Montage sicherstellen

Passgenaue Unterkonstruktion für die Solarmodule

Für das Projekt entwickelte das Walraven Ingenieurteam eine individuell abgestimmte Unterkonstruktion. Detaillierte Zeichnungen und Berechnungen bildeten dabei die Grundlage für eine passgenaue Fertigung und eine effiziente Montage auf dem Flachdach.

Für die Konstruktion kamen folgende Komponenten zum Einsatz:

Die Unterkonstruktion positioniert die Solarmodule rund 2,5 Meter über der Dachfläche. Dadurch konnten sie oberhalb der bereits vorhandenen Klimageräte und Lüftungsanlagen installiert werden. Gleichzeitig sorgen Ballastblöcke für die notwendige Stabilität, ohne dass die Dachhaut durchdrungen werden muss.

Zusätzlich wurden die Solarmodule mit einer Neigung von 2 % montiert. Dadurch kann Regenwasser zuverlässig ablaufen. Gleichzeitig reduziert die geringe Neigung den gegenseitigen Schattenwurf der Module und unterstützt damit eine möglichst effiziente Nutzung der verfügbaren Solarfläche.

Dachfläche optimal für Solarenergie nutzen

Da die Solarmodule oberhalb der bestehenden Gebäudetechnik angeordnet wurden, konnte das Projektteam die verfügbare Dachfläche besonders effizient nutzen. Gleichzeitig blieben die Klimageräte und Lüftungsanlagen vollständig zugänglich und in Betrieb.

Die Lösung bietet dabei mehrere Vorteile:

  • effiziente Nutzung der verfügbaren Dachfläche
  • hoher Solarertrag durch die optimierte Anordnung der Module
  • geringere Wärmebelastung für die vorhandene TGA-Technik und die Dachfläche
  • Montage ohne Unterbrechung des laufenden Gebäudebetriebs
  • keine Schweißarbeiten auf dem Dach erforderlich

Nachhaltige Solarenergie auf dem Flachdach

Durch die sorgfältige Planung und die individuell ausgelegte Unterkonstruktion konnten insgesamt 219 Solarmodule auf dem bereits technisch genutzten Flachdach installiert werden. Dabei blieb die vorhandene Gebäudetechnik vollständig funktionsfähig und zugänglich.

Das Ergebnis ist eine dauerhaft sichere Montagelösung ohne Dachdurchdringung. Gleichzeitig nutzt die Konstruktion die verfügbare Dachfläche effizient und schafft damit die Grundlage für einen hohen Solarertrag, ohne die bestehende Infrastruktur auf dem Dach zu beeinträchtigen.

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