Körperschall entkoppeln: Schallschutz für technische Installationen

Moderne Gebäude verfügen über immer mehr technische Anlagen, die zu einem angenehmen und gesunden Raumklima beitragen. Gleichzeitig können Heizungs-, Kühlungs-, Lüftungs- oder Sanitärinstallationen Geräusche und Schwingungen verursachen. Um diese zu reduzieren, ist es wichtig, Körperschall gezielt zu entkoppeln.

Ein wichtiger Bestandteil des Schallschutzes in der Gebäudetechnik besteht deshalb darin, die Übertragung von Körperschall auf den Baukörper zu reduzieren. Dabei können unter anderem elastisch entkoppelte Befestigungen und geeignete Maßnahmen zur Schwingungsisolierung helfen. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Rolle gummierte Rohrschellen spielen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie Körperschall entkoppeln möchten.

Abgehängte Lüftungsanlage mit Schwingungsdämpfern an der Deckenbefestigung zur Entkopplung von Körperschall.

Wie lässt sich Körperschall mit gummierten Rohrschellen entkoppeln?

Schwingungen aus technischen Installationen können über Befestigungselemente auf Wände, Decken oder Böden übertragen werden. Dort breiten sie sich als Körperschall weiter aus und können anschließend als hörbare Geräusche wahrgenommen werden.

Eine Möglichkeit, diese Übertragung zu reduzieren, sind Rohrschellen mit Gummieinlage. Die elastische Einlage schafft eine schalltechnische Entkopplung zwischen Rohrleitung und Rohrschelle. Dadurch lässt sich die Übertragung von Schwingungen auf die Befestigung und anschließend auf den Baukörper reduzieren.

Wie wirksam diese Maßnahme ist, hängt allerdings von der jeweiligen Installation, der Befestigungssituation und den konkreten Anforderungen an den Schallschutz ab.

Höhere Anforderungen an den Schallschutz in der Gebäudetechnik

Je nach Gebäude und Nutzung können besondere Anforderungen an den Schallschutz technischer Installationen bestehen. Dabei spielen beispielsweise Geräusche aus Regenwasserleitungen, Sanitärinstallationen oder Lüftungsanlagen eine Rolle. Auch Bewegungen von Rohrleitungen infolge temperaturbedingter Längenänderungen können Geräusche und Körperschall verursachen. Um Körperschall gezielt zu entkoppeln, müssen deshalb die jeweilige Installation und Befestigungssituation berücksichtigt werden.

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Besondere Aufmerksamkeit erhält der Schallschutz beispielsweise in Mehrfamilienhäusern, Hotels, Krankenhäusern oder Theatern. Welche Anforderungen tatsächlich gelten, hängt jedoch von der Gebäudenutzung, der Planung und den jeweils maßgeblichen Vorgaben ab.

Entscheidend ist dabei nicht nur eine einzelne Komponente. Auch die gesamte Befestigungssituation muss berücksichtigt werden. Schallbrücken können die Wirkung einer ansonsten guten schalltechnischen Entkopplung deutlich beeinträchtigen.

Körperschall gezielt entkoppeln: Passende Lösungen für Ihr Projekt

Walraven unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter Befestigungslösungen für den Schallschutz in der Gebäudetechnik. Rohrschellen mit Gummieinlage lassen sich einfach einsetzen und können in vielen Anwendungen dazu beitragen, die Übertragung von Körperschall zu reduzieren.

Bei höheren oder projektspezifischen Anforderungen können zusätzliche Maßnahmen zur Schwingungsisolierung und schalltechnischen Entkopplung erforderlich sein.

Sie haben konkrete Anforderungen an Ihr Projekt? Dann wenden Sie sich gerne an unsere Experten. Gemeinsam prüfen wir, welche Lösung zur jeweiligen Anwendung und Einbausituation passt.

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