Seminare DSF

Schottungssysteme in der Praxis des Planen & Bauens

Wasserrohre, Kabel und sonstige Leitungen sind „natürliche Feinde“ jeder feuerwiderstandsfähigen Wand und Decke. Die Installation der TGA ist daher das „Grauen“ eines jeden Brandschützers und bauüberwachenden Architekten oder Fachbauleiters, denn sie müssen dafür sorgen, dass sowohl Brand- und Rauchabschnitte als auch Flucht- und Rettungswege gesichert sind und die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden. Anhand praktischer Beispiele erläutern wir, wie Sie solche Leitungen sicher durch Wände und Decken führen und Durchbrüche zulassungskonform und wirksam verschließen.

SEMINARINHALTE:

■ Gefahren durch Brände
■ Schäden durch Mängel
■ Grundsätzlicher Aufbau Baurecht (MBO, technische Baubestimmungen, hier MLAR)
■ MLAR (Grundsätzliche Reglungsinhalte)
■ Nationale und europäische Verwendbarkeitsnachweise
■ Typische Planungs- und Einbaufehler
■ Tipps für den Umgang mit Abweichungen
■ Abschottungen von Leitungs- und Rohrleitungsanlagen Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
■ Vorbereitung und Ablauf einer Brandprüfung
■ Abschottung von Gefahren und Brandlasten in Flucht- und Rettungswegen
■ Einsatz von Wand- und Raumbausystemen
■ Anwendung von Abschottungssystemen in der Praxis: Elektroschottungen/ Kabelboxen
■ Abschottungen von Lüftungsleitungen, hier Absperrvorrichtungen (BSK, Überströmöffnungen, ERK, DIN 18017-3) –
Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
■ Abschottung von Kabeln mit Kabelbandagen
■ Stolperstellen bei der Planung und Ausführung von Kabel- und Rohrabschottungen sowie Absperrvorrichtungen

Termine am 27.03.2019 / 9 – 17 Uhr / € 149,- p.P. zzgl. MwSt

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Lutz Müller (PRIORIT AG),
Edwin Stöwesand (Hapuflam GmbH), Michael Sauerwald
(Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co.KG), Matthias Kube (Strulik GmbH)
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Karl Olaf Kaiser

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Brandschutz in der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)

Die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) stellt im Hinblick auf den Brandschutz besondere  Anforderungen an Architekten und Brandschutzplaner. Kaum ein Bereich ist komplexer und gewerkübergreifender, da hier die verschiedensten Gewerke zusammenkommen und mit Kabeln,  Leitungen und Rohren in die feuerwiderstandsfähige Bausubstanz eingreifen. Jeder nachträgliche Änderungswunsch des Bauherrn im Bereich der TGA wirkt sich in der Regel direkt auf den Brandschutz  und die Nachweisführung aus. Auch wenn der Brandschutz in der TGA die absolute Schnittstelle darstellt, die Regeln des Brandschutzes für die einzelnen Gewerke sind zum Teil sehr unterschiedlich und darüber hinaus einer permanenten dynamischen Änderung unterworfen.

SEMINARINHALTE:

■ Grundlagen der MBO und abweichende Regelungen in den Ländern
■ Elektrische Leitungen
■ Anwendungsbereich der Leitungsanlagenrichtlinie (MLAR)
■ Betriebsräume für elektrische Anlagen (EltbauVO)
■ Lüftungsanlagenrichtlinie (MLüAR)
■ Spezielle Medienversorgung
■ TGA im Bereich notwendiger Flure und Treppenräume
■ Brandlastdämmung und Funktionserhalt elektrischer Leitungsanlagen im Brandfall –
bauliche Lösungen im Bereich TGA
■ Schachtausführungen und Revisionsöffnungsverschlüsse
nach MLAR und DIN 4102-Teil 11
■ Wirksame Abschottungssysteme und deren Nachweisführung und Systeme

Termin: 26.09.2019 um 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH)
Lutz Müller (PRIORIT AG), Michael Sauerwald (Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co.KG)
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Manfred Lippe


Abweichungen im baulichen Brandschutz: Formale Hürden nehmen

Um der baulichen Praxis gerecht zu werden, räumt der Gesetzgeber Planern, Architekten und Verbauern die Möglichkeit ein, in gewissen Punkten von der Bauordnung abzuweichen. Dies betrifft technische Baubestimmungen, nationale Verwendbarkeitsnachweise und Fortschreibungen von Brandschutzkonzepten als Grundlage für die Anpassung der Baugenehmigung. Auch wenn das System im Grundsatz flexibel erscheint, so bewegen sich die Beteiligten in einem sehr engen formalen Rahmen. Um den bauordnungsrechtlichen Vorgaben zu genügen und um einen drohenden Haftungsrisiko zu entkommen, müssen die jeweiligen Maßnahmen ausreichend begründet und dokumentiert werden.

SEMINARINHALTE:

■ Dokumentation von Abweichungen im Brandschutzkonzept, Baurechtliches
Abweichungsmanagement in praxisgerechten Beispielen
■ Materielle Abweichungen von der BauO bzw. SonderbauVO
■ Abweichungen von eingeführten technischen Baubestimmungen
■ Fortschreibung des Brandschutzkonzeptes und der Baugenehmigung
■ Wesentliche und nicht wesentliche Abweichung von nationalen
Verwendbarkeitsnachweisen (abP/abZ/aBG)
■ Abweichungen von Produkten im Anwendungsbereich von
technischen Spezifikationen nach der Bauproduktenverordnung
■ Wie werden Abweichungen beantragt und wer ist verantwortlich?
■ Die Zustimmung im Einzelfall (ZiE)/ zu einer vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung vBG)
■ Haftungsfallen für Planer, Architekten und Verbauer im formellen Bauordnungsrecht und Bauproduktzulassungsrecht
■ Feuerwiderstandfähige Konstruktionen als Kompensationsmaßnahme für bauliche Abweichungen und andere Beispiele aus der baulichen Praxis.
Geht das?
■ Umgang mit Abweichungen von Einbausituationen im Bereich von Schottungsmaßnahmen

Termin:  15.08.2019 von 9 -17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt. 

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Gerd Rupprecht (PRIORIT AG),
Edwin Stöwesand (Hapuflam GmbH), RA Götz Winter (Vorstand dsf AG),
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Manfred Lippe


Know-how beim baulichen Brandsschutz – Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik

Im Zusammenhang mit den Gewerken Klima und Sanitär steht der Umweltschutz im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Tatsächlich aber sind die endlosen Lüftungs- und Wasserleitungen eine besondere Herausforderung für den Brandschutzplaner, die Brandschutzfachbetriebe und die ausführenden Gewerke Heizung, Sanitär und Klima. Darüber hinaus haben Bauherren häufig Änderungswünsche für diese Gewerke. Die normenkonforme, gesetzmäßige Umsetzung im Nachhinein erfordert absolutes Spezialwissen. Im Rahmen von Totalsanierungen der TGA in Bestandsgebäuden bringt meist eine Kombination aus Fachwissen, Kreativität und Erfahrung die Lösung.

SEMINARINHALTE:

■ Grundlagen der jeweiligen Landesbauordnung
■ Anwendungsbereich der Leitungsanlagenrichtlinie (MLAR)
■ Rohrleitungen (nichtbrennbare/brennbare)
■ Anforderungen an Bestandsgebäude
■ Spezielle Medienversorgung
■ Verlegung von brennbaren Dämmstoffen im Bereich
notwendiger Flure und Treppenräume
■ Befestigung von Rohrleitungen mit Brandschutzanforderungen
■ Gemeinsame Belegung von Durchbrüchen bei hoher Installationsdichte
(MLAR und DIN 4102-Teil 11), Beispiele aus der Praxis
■ Wirksame Abschottungssysteme und deren Nachweisführung
■ Abweichungen von Verwendbarkeitsnachweisen

Termin: 28.02.2019 von 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. Mwst.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Albert Pahl (PROIRIT AG)
Seminarleiter: Christian Benz (Heinrich Schmidt Ingenieure GmbH)


Baulicher Brandschutz in Kindergärten und Schulen

Da in Kindergärten oder Schulen Aufenthaltsräume, Schlafräume, die Garderobe, Flure, das Lager, die Küche und nicht zuletzt der Chemieraum auf die unterschiedlichste Weise genutzt werden, ist der bauliche Brandschutz hier schwer umzusetzen. Im Bereich der Flucht- und Rettungswege kommt dem Brandschutz zudem eine besondere Rolle zu. Das normale Bauordnungsrecht definiert Fluchtwege nach dem vermuteten Fluchtverhalten von Erwachsenen. Das Flucht-, Angst- und Panikverhalten von Kindern unterscheidet sich im Vergleich zum dem von Erwachsenen jedoch völlig. Obwohl die gesellschaftliche Akzeptanz in diesen Bereichen ein Risiko einzugehen bei null liegt, besteht Regelungsunsicherheit und oft massiver Sanierungsstau.

SEMINARINHALTE:

■ Bauordnungsrechtliche Grundlagen
■ Spezifische Probleme im Bereich der Selbstrettung
■ Grundsätzliche organisatorische Überlegungen
■ Spezifische Risiken in Kindergärten und Schulen
■ Grundsätze der Gebäudesicherheit in Kindergärten und Schulen
■ Wirksame Eindämmung von Risiken, die aus der TGA entstammen
■ Beispiele von Planungskonzepten

Termin: 22.08.2019 von 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH)
Stefan Bergmann (PRIORIT AG)
Seminarleiter: Prof. Dr.-Ing. Gerd Geburtig


MBO – Systemänderung 2018: Alles neu im Baurecht!

MVV TB – MBO – BAUPVO – BAUARTENGENEHMIGUNG
Die bauordnungsrechtliche Landschaft in Deutschland hat sich gewaltig verändert. Viele Landesbauordnungen wurden an die neue MBO angepasst und die MVV TB (Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen) als landesspezifische Rechtsnorm eingeführt. Die Beteiligten müssen sich nicht nur auf neue Verwendbarkeitsnachweise für Planung, Bauüberwachung und den Betrieb von Gebäuden einstellen, sondern auf einen Systemwechsel. Vorgaben der LBO, die bisher über die Zulassung von Produkten realisiert wurden, werden nunmehr über das Bauwerk respektive das Bauteil geregelt.
Bekannte Instrumente für Planung und Bauüberwachung sind dann nicht mehr relevant. Der Abgleich zwischen den neuen Vorgaben und den Klassifizierungen der Bauprodukte und -arten muss in der Planung, Ausschreibung und Ausführung sorgsam geprüft und angewendet werden. Um zu definieren nach welchem sicherheitstechnischen Mindestmaß gebaut werden muss, wird die MVV TB zum zentralen Steuerungsinstrument der Bauaufsicht. Sie ist somit ein wichtiges Werkzeug für Planer, Hersteller, Unternehmer und Betreiber, um herauszufinden was eine anerkannte Regel der Technik im Sinne der LBO ist.

SEMINARINHALTE:

■ Urteil des EuGH und Grundzüge der europäischen Verwendbarkeitsnachweise und der nationalen Verwendbarkeitsnachweise nach der neuen MBO
■ Aufbau und neue Inhalte der Musterbauordnung 2016
■ Neue Verwendbarkeitsnachweise für Planung und Bauüberwachung
■ Zentrales Instrument der MBO 2016: Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmung
■ Exemplarische neue bauwerksbezogene brandschutztechnische Anforderungen
■ Einstufung der Produktgruppen Brandschutzklappen, Brandschutzvorhänge, Rohrabschottungen,
Nichttragende Trennwände, Schächte und Revisionsöffnungsverschlüsse, Brandschutzbandagen,
Kabelabschottungen in das System der MVV-TB
■ Übergangsvorschriften
■ Tagesaktuelle Information über den Stand der Änderungen
■ Praktische Ausführungen und Nachweisführung von Bauprodukten unter Anwendung der MVV-TB
und der neuen Musterbauordnung

Termin: 26.03.2019  in Hanau von 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten aus folgenden Unternehmen sind vertreten: Walraven GmbH,
PRIORIT AG, Stöbich Brandschutz GmbH, Hapuflam, Strulik GmbH, Wichmann
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Karl-Olaf Kaiser


Baulicher Brandschutz durch Trockenbaukonstruktionen

Durch die trockene Montage sowie das Zusammensetzen vorgefertigter Bauprodukte und Bauarten zu Konstruktionen stellt der Trockenbau eine flexible, saubere, kosten- und zeitoptimierte Bauweise dar. In der Praxis gibt es jedoch bis heute Diskussionen um die Verwendbarkeitsnachweise von Trockenbaukonstruktionen, die Überarbeitung der geregelten Bauarten in der DIN 4102-4 sowie über die notwendige Überarbeitung der Musterbauordnung.

Die seit 2016 geltende europäische Harmonisierung im Bereich der Gipsfaserplatten und anderer Baustoffe auf Gipsbasis brachte ebenfalls massive Änderungen mit sich, die insbesondere die Baustoffklassifikation betreffen. Um diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, werden in dem Seminar die Aussagen der DIN 4102-4:2016-06, der „neuen“ Verwendbarkeitsnachweise (abP, abZ nach dem 01.01.2015) und der „Bauartgenehmigung“ erläutert. Der Schwerpunkt wird auf den richtigen Umgang mit den Verwendbarkeitsnachweisen gelegt.

SEMINARINHALTE:

■ Grundlagen des baulichen Brandschutzes mit Trockenbausystemen: Bauordnungsrecht, DIN 4102, europäische Normung
■ Planungs- und Ausführungsdetails Trockenbausysteme: leichte Trennwände, Deckenbekleidungen und Unterdecken
■ Einflussbereiche des Trockenbaus auf den baulichen Brandschutz
■ Bauprodukte und Bauarten im Trockenbau
■ Nachweis der Brauchbarkeit und Verwendung nach MVV TB
■ ATV DIN 18340
■ Nichttragende innere Trennwände
■ Selbstständige Unterdecken und Nutzung des Deckenhohlraumes
■ Anschlussdetails, Fugenausbildungen
■ Installationskanäle und -schächte
■ Verschluss von Bauteilöffnungen (Rohr- und Kabeldurchführungen, Revisionsöffnungen, Kabelboxen)
■ Typische Ausführungsmängel
■ Trockenbausysteme im Anwendungsbereich der MLAR

Termine: 07.03.2019 und 31.10.2019  in Hanau von 9 – 16.30 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Jörg Lippmann (PRIORIT AG)
Michael Sauerwald (Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co.KG),
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Peter Wachs


Anwendbarkeits- und Verwendbarkeitsnachweise richtig einordnen:
Neue (und alte) Verwendbarkeitsnachweise (LBO und MVV TB)

Mit Bekanntgabe der neuen MBO 2016 wurden im letzten Jahr auch in vielen Bundesländern jeweils neue Landesbauordnungen eingeführt. Planer, Objektüberwacher und ausführende Unternehmer werden im Alltagsgeschäft jetzt mit Anwendbarkeitsnachweisen in Berührung kommen, die es erst neu seit 2018 gibt. Zum Beispiel der allgemeinen und vorhabenbezogenen Bauartgenehmigung.
▪ Wie ist die rechtliche Bedeutung dieses Anwendbarkeitsnachweises?
▪ Wie verhalten sich die Anforderungen mit europäischen Nachweisen (CE-Leistungserklärung)?
▪ Wie geht man hierbei und im Allgemeinen mit Abweichungen um?
▪ Wer muss die Übereinstimmung zur Abnahme bescheinigen?
Darüber hinaus ergeben sich aus der neuen zentralen Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) zusätzlich wichtige Anforderungen in Bezug auf die Planung, Ausschreibung und Abnahme von Bauleistungen. Zusätzlich finden sich in der MVV TB viele nationale Anwendungsregeln für europäische Bauprodukte, die in den Geltungsbereich der Bauproduktenverordnung fallen. Auch für Bauherren ergeben sich Neuerungen aus dem aktuellen Baurecht, z. B. die öffentlich-rechtliche Verpflichtung, Verwendbarkeitsnachweise vorzuhalten.

SEMINARINHALTE:

■ Bedeutung und Notwendigkeit von An- und Verwendbarkeitsnachweisen
■ Chancen und Grenzen von Bauprodukten, wenn es brennt
■ Arten von An- und Verwendbarkeitsnachweisen
■ Neuer Anwendbarkeitsnachweis: die allgemeine Bauartgenehmigung
■ Europäische Verwendbarkeitsnachweise (CE-Kennzeichnung)
■ Nationale Anwendungsregeln der MVV TB
■ Wer bestätigt jeweils die Übereinstimmung?
■ Was benötigt man als Planer für die Entwurfs- und Ausführungsplanung?
■ Was benötigen Bauleiter, Unternehmer und Abnehmender an Dokumentation?
■ Neue Pflichten für Bauherren

Termin: 09.05.2019  in Hanau von 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Angel Lukacic (PROIRIT AG), Matthias Kube (Strulik GmbH)
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Karl-Olaf Kaiser


Baulicher Brandschutz in der Elektroinstallation

MLAR & Co. richtig lesen
Die Elektroinstallation ist als Zündquelle eine der häufigsten Brandursachen. Kabel zur Steuerung der TGA führen durch alle Gebäudeteile und durchdringen ebenso wie Rohre alle brandschutzrelevanten Wände und Decken. Gleichzeitig sind sicherheitstechnische Anlagen von der Elektrizität abhängig. Zu diesem Thema gibt es zahlreiche gewerkeübergreifende Regelwerke, die sowohl vom Elektrofachplaner als auch vom Brandschutzplaner und Errichter / Ersteller der Anlagen zu beachten sind.

Dieses Seminar berücksichtigt die Änderungen in der neuen MLAR.

SEMINARINHALTE:

■ Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie und die EltBauVO richtig lesen
■ CE-Kennzeichnungspflicht von Kabeln nach DIN EN 50575:2015-04
■ Voraussetzungen für den Einbau von Leitungsanlagen in Rettungswegen
■ Elektrische Betriebsräume nach EltBauVO ▪ Unterschied zwischen der CE-Kennzeichnung nach Bauproduktenverordnung und nach der Niederspannungsrichtlinie
■ Installationsschachtprinzip nach DIN 4102-4 und -11
■ Elektrischer Funktionserhalt von Leitungsanlagen
■ Praktische Umsetzung: Funktionserhalt und Abschottung nach MLAR und EltBauVO
■ Der richtige Einsatz von Kabelschotts nach dem Bauordnungsrecht
■ Leitungsdurchführungen durch feuerwiderstandsfähige Wände und Decken
■ Möglichkeiten und Grenzen der Abschottung mit Kabelvollbandagen
■ Abstandsregeln bei Abschottungen

Termin: 16.05.2019  in Hanau von 9 – 17 Uhr / € 259,- p.P. zzgl. MwSt.

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Referenten: Karl-Heinz Ullrich (Walraven GmbH), Lutz Müller (PROIRIT AG),
Edwin Stöwesand (Hapuflam GmbH), Michael Sauerwald (Wichmann Brandschutz GmbH & Co.KG)
Seminarleiter: Dipl.-Ing. Manfred Lippe


 



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