Federhänger – effiziente Schwingungsentkopplung in der Gebäudetechnik
Typische Anwendungen von Federhängern
Federhänger kommen überall dort zum Einsatz, wo Schwingungen nicht in die Gebäudestruktur übertragen werden sollen, insbesondere dann, wenn sensible Bauteile geschützt oder Geräuschübertragungen reduziert werden müssen, zum Beispiel bei:
- Rohrleitungen für Heizung, Kälte oder Sanitär
- Lüftungskanälen und raumlufttechnischen Anlagen
- Ventilatoren, Pumpen und Aggregaten
- Technischen Zentralen und Installationsräumen mit erhöhten Schwingungsanforderungen
Funktionsweise und Vorteile
Ein Federhänger arbeitet mit einer integrierten Stahlfeder, die zwischen Bauwerk und Installation sitzt, sodass eine elastische Verbindung entsteht. So werden Vibrationen reduziert und zugleich die Übertragung von Körperschall auf die Gebäudestruktur verringert. Dadurch verbessern sie sowohl den akustischen Komfort als auch den Schutz der Gebäudekonstruktion.
Wesentliche Vorteile von Federhängern sind:
- Sie reduzieren Schwingungen und Körperschall effektiv, sodass Geräuschübertragungen deutlich sinken
- Sie berücksichtigen unterschiedliche Lastbereiche gezielt durch definierte Federkennlinien
- Sie nehmen statische und dynamische Lasten sicher auf und sorgen so für eine zuverlässige Befestigung
- Sie integrieren sich einfach in bestehende Montagesysteme und ergänzen vorhandene Konstruktionen problemlos
Passende Auslegung für jede Installation
Federhänger sind in verschiedenen Laststufen und Ausführungen verfügbar, sodass sie für unterschiedliche Anforderungen eingesetzt werden können. Die Auswahl erfolgt dabei je nach Gewicht, Schwingungsverhalten und gewünschtem Dämmgrad, um eine zuverlässige Schwingungsentkopplung sicherzustellen. Eine korrekt ausgelegte Federabhängung trägt maßgeblich zur Funktionalität und Langlebigkeit technischer Anlagen bei.