Je weniger Arbeitsschritte auf der Baustelle anfallen, desto gezielter lassen sich vorhandene Montagekapazitäten einsetzen. Vorfertigung kann deshalb bereits beim passgenauen Zuschnitt von Montageschienen beginnen und bis zu individuell geplanten, vormontierten Systemlösungen reichen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Projekt und den Abläufen auf der Baustelle ab.
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Beim Schienenzuschnitt werden Montageschienen und Vierkantprofile genau auf die benötigte Länge gebracht. So kommen die einzelnen Teile passgenau und montagebereit auf der Baustelle an.
Das Zuschneiden vor Ort entfällt. Dadurch lassen sich Montageaufwand und Verschnitt reduzieren. Gleichzeitig sinkt das Risiko fehlerhafter Zuschnitte, beschädigter Profile und von Unfällen beim Ablängen auf der Baustelle. Das bei der Fertigung anfallende Restmaterial wird anschließend wieder dem Materialkreislauf zugeführt.
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Geht der Bedarf über den reinen Zuschnitt hinaus, lassen sich einzelne Komponenten bereits im Werk zu individuellen Baugruppen vormontieren. Dafür werden die Bauteile nach den jeweiligen Vorgaben vorbereitet, miteinander verbunden und als montagefertige Einheit geliefert.
Damit verlagern sich weitere Arbeitsschritte von der Baustelle in die Vorfertigung. Vor Ort sind entsprechend weniger einzelne Montageschritte erforderlich. Je nach Bedarf können die Baugruppen direkt zum Einsatzort oder zur weiteren Verarbeitung in das Werk des Kunden geliefert werden.

Bei umfangreicheren Projekten umfasst die Vorfertigung auch die individuelle Planung kompletter Konstruktionen sowie deren teilweise oder vollständige Vormontage. Die Unterstützung reicht dabei von der gemeinsamen Entwicklung über die Fertigung bis hin zur endmontagebereiten Auslieferung auf die Baustelle.
So entstehen aufeinander abgestimmte Konstruktionen, die vor Ort nur noch wenige weitere Montageschritte erfordern. Die sorgfältige Vorbereitung trägt außerdem dazu bei, Fehler zu reduzieren und die Montagesicherheit zu erhöhen.

Vorfertigung setzt nicht zwangsläufig die Vormontage einer kompletten Konstruktion voraus. So genügt für manche Projekte bereits ein passgenauer Schienenzuschnitt, während sich bei anderen vormontierte Baugruppen oder umfangreichere Systemlösungen anbieten.
Welche Form der Vorfertigung am besten passt, richtet sich deshalb nach den konkreten Projektanforderungen und den geplanten Abläufen auf der Baustelle.
Begrenzte Montagekapazitäten stellen viele Betriebe vor die Herausforderung, zusätzliche Aufträge überhaupt noch umsetzen zu können. Industrielle Vorfertigungs- und Vormontageangebote verlagern einen Teil der Arbeit ins Werk und können dadurch den Zeitaufwand, Ausschuss und Verschleiß auf der Baustelle reduzieren. Gleichzeitig werden vorhandene Montageteams entlastet und kurzfristig zusätzliche Kapazitäten frei. So lassen sich bestehende Ressourcen gezielter einsetzen und weitere Projekte realisieren.